Das Sozialrecht – Die Absicherung des Sozialstaates
In einem funktionsfähigen Staat beziehungsweise einer gut geölten Gesellschaft braucht es nicht nur ein Grundgesetz oder verschiedene unabhängige Gewalten, sondern auch ein Rechtssystem, welches die sozialen Aspekte der Gesellschaft und vor allen Dingen der einzelnen Bürger regelt.
Das Sozialrecht
Diese soziale Sicherung dient dazu, dass Menschen, die zum Beispiel unverschuldet in Not geraten sind nicht auf der Straße landen, sondern vom Sozialstaat mitgenommen werden, solange sie die Hilfe benötigen. In Deutschland ist das Sozialrecht vor allen Dingen im Bezug auf die Hartz V Regelung immer wieder in den Schlagzeilen und so stellen auch die meisten Bürger des Landes meist sofort einen Zusammenhang mit dem Sozialgesetz her, wenn sie den Begriff Sozialhilfe oder Hartz V hören. Dabei hat das Sozialrecht noch sehr viele andere Aspekte, die zur sozialen Sicherung des Staates und dessen Bürger beitragen. Wie der Begriff sozial schon aussagt, geht es beim Sozialrecht nicht nur darum, die Belange einzelner zu sichern, sondern durch eine Gesellschaft, die zusammenhält, auch den schwachen Personen ein gesichertes Leben zu ermöglichen. Dabei kann es im Grunde genommen jeden einmal treffen, das er durch widrige Umstände zum Kreis der schwachen Menschen zu gehören. Wer zum Beispiel seine Arbeit verliert, ist darauf angewiesen, dass der Staat einspringt und durch die Mittel aus der Gesellschaft Hilfe leistet.
Der Nutzen des Sozialrechts
Aber auch in anderen Bereichen ist das Sozialrecht zuständig. So zählt hierzu zum Beispiel auch die soziale Entschädigung, welche die Gewaltopferentschädigung, die Kriegsopferentschädigung sowie das Schwerbehindertenrecht regelt. Aber auch die soziale Förderung ist ein sehr wichtiger Aspekt des Sozialrechts. Unter diesem Punkt werden das Wohngeld, Kindergeld, Erziehungsgeld aber auch die Ausbildungsförderung zusammengefasst und verwaltet. Gerade dieser Punkt ist für viele Menschen beziehungsweise Familien sehr wichtig und ermöglicht oftmals erst ein „normales“ Leben. Ein weiterer Eckpfeiler des Sozialrechts ist die Sozialversicherung, welche in der bestehenden Form ein echter Gewinn für Deutschland ist. Sieht man sich im Vergleich dazu einmal die Systeme anderer Länder an, so kann man sich gerade im Bereich Sozialversicherung glücklich schätzen, in Deutschland zu leben.
Beispiele
So sind zum Beispiel die gesetzliche Krankenversicherung sowie die gesetzliche Rentenversicherung wichtige Absicherungen für alle Menschen, was in anderen Ländern eben nicht so selbstverständlich ist. Aber auch die Pflegeversicherung und die gesetzliche Unfallversicherung sind im Grunde genommen unerlässlich und bieten eine sehr gute Absicherung für den Ernstfall. Selbst die Belange der Landwirte oder der Künstler sind im Sozialrecht geregelt, obwohl diese ja zur selbstständigen Zunft zählen. Hier greift dann die Krankenversicherung der Landwirte beziehungsweise die Künstlersozialversicherung.
Einen Sozialstaat ohne Sozialrecht gibt es nicht
Fasst man all diese Aspekte zusammen, so muss man unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass ein umfassendes Sozialrecht für jede Gesellschaft wichtig und im Grunde genommen sogar essenziell ist. Was wäre es schließlich für eine Gesellschaft, wenn auf der einen Seite die Menschen in Saus und Braus leben, während die anderen an der ausgestreckten Hand verhungern müssten? Ist es nicht die Aufgabe eines jeden Menschen, auch Verantwortung für seine Mitmenschen zu übernehmen? All diese Dinge stehen in Deutschland zum Glück im Sozialrecht!
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